Archiv für den Monat: April 2015

Laufpause

Wie im letzten Blogpost schon erwähnt, gönne ich mir nach dem Marathon 4 Wochen Laufpause und habe deshalb Zeit, andere sportliche Betätigungen auszuprobieren.

Einerseits gehört dazu Krafttraining. Nichts Großes, auch ohne Gewichte oder Fitness-Studio, sondern nur ein paar Übungen aus Steffnys großem Laufbuch. Da hoffe ich, dass das ein bißchen zur Routine wird und ich es auch dann weiterbetreibe, wenn ich mit dem Laufen wieder angefangen habe, wenigstens 1x/Woche für 15-20 Minuten.

Dann gibt es auch noch das Schwimmen. Letztes Jahr habe ich ein betriebliches Gesundheitsmanagement-Programm in meiner Firma dazu benutzt, in einer Trainingsgruppe Schwimmen quasi noch mal „professionell“ zu lernen, also mit Kopf unter Wasser (ich habe das nie hinbekommen, weil mir nach 3-4 Zügen schon die Luft ausging). Brust klappt jetzt so sehr gut, mit Kraulen tue ich mich aber immer noch sehr schwer, weil es sehr anstrengend ist – am Donnerstag habe ich zum ersten Mal 100 Meter am Stück geschafft!

Heute habe ich aber auch den Kauf neuer Laufschuhe mit der längsten Fahrradtour seit Jahren verbunden. Ich bin nämlich mit dem Rad zum Adidas-Outlet nach Herzogenaurach und zurück gefahren, insgesamt 55 km. Der erste Teil der Strecke war dabei meine übliche Marathon-Trainingsstrecke, die ich quasi noch mal im Zeitraffer erlebte: Den Pegnitz- und Regnitzufer-Weg bis fast zum Ende (Fürth-Stadeln), am Solarberg hinüber zum Main-Donau-Kanal und dort dann weiter. Bis zur Schleuse Kriegenbrunn (schon auf Erlanger Stadtgebiet) bin ich beim längsten Lauf gekommen (17 km von zu Hause aus)

Schleuse KriegenbrunnVon dort geht der Radweg durch den Ort Kriegenbrunn weiter ins Aurachtal und dort an einer stillgelegten Bahnstrecke entlang, die pittoreske Verfalls-Motive bot:

Ehemalige AurachtalbahnHerzogenaurach selbst machte dann einen ziemlich toten Eindruck für einen Samstagmittag (vielleicht die Kehrseite der ganzen Factory-Outlets) und es gab auch kein richtig hübsches Lokal zum draußen Sitzen, nur ein Bäckerei-Café (OK, zwei Stunden vorher hatte es noch geregnet). Jedenfalls ging es ziemlich schnell weiter zum Adidas-Outlet auf der grünen Wiese, wo ich die gleichen Laufschuhe, die ich letztes Jahr schon gekauft hatte, noch mal in neu für sagenhafte 45€ erstehen konnte.

Mehr oder weniger auf der gleichen Strecke ging es dann wieder zurück, und die Tour endete „standesgemäß“ an der Geschäftsstelle des ADFC. Dort war nämlich gerade Tag der offenen Tür und man konnte stark vergünstigt Mitglied werden. Diese Chance nutzte ich ebenfalls, schließlich bin ich ja dort schon seit Monaten in der AG Kommunalpolitik aktiv.

Mal sehen, was ich nächstes Wochenende für eine Tour mache, vielleicht an Regnitz und Main-Donau-Kanal entlang nach Forchheim (oder sogar nach Bamberg?). Der Ludwigskanal in Richtung Neumarkt würde mich aber auch reizen. Das Radeln zur Arbeit läuft eh 2-3 Mal pro Woche nebenher.

Erster Marathon: Geschafft!

Ich bin den Freiburg-Marathon in 4:25:20 gelaufen, in sehr gleichmäßigen Tempo und ohne Gehpausen (außer ab und zu mal an den Verpflegungsstellen)

Den ehrgeizigen Trainingsplan, den ich mir letzten Herbst vorgenommen hatte, konnte ich nur teilweise durchziehen. Letzten Ende wurden es nur zwei Läufe über 30 km, es gab auch kein Tempotraining und keine Vorbereitungs-Wettkämpfe (beim Nikolauslauf in Tübingen war ich krank und beim 20 km-Winterlauf am Dutzendteich im Januar verpasste ich den Start, weil ich mich im Tag irrte). Deshalb ging ich mit der angestrebten Zeit auch von unter 4:00h auf 4:30h hoch.

Jetzt steht erst mal eine Pause bis 26.4. an (vier Wochen nach dem Marathon), und im Mai geht es wieder nach Göteborg zum Göteborgsvarvet.